Gabriele Seeger

Katalogtexte

 

Die im Jahr 2012 erschienene Monografie Gabriele Seeger – Lass mich sein, was ich bin vermittelt einen umfassenden Überblick zur malerischen Arbeit der Künstlerin seit 2006. Die zentralen Themenkreise um Heimat und Exil werden dabei in zahlreichen Bildbeispielen – teilweise von eigenen Texten Gabriele Seegers begleitet – vermittelt. Die Textbeiträge ausgewiesener Autoren, die seit Jahren mit dem Werk der Malerin vertraut sind, beleuchten ebenso allgemeine kunst- und kulturhistorische Hintergründe zu deren Entwicklung, wie sie die persönlich biografische Verwurzelung der hier vorgestellten Bildwelt anschaulich machen. Neben den Einflüssen bedeutender Vertreter der deutsch-jüdischen und osteuropäischen Exilliteratur des 20. Jahrhunderts (Rose Ausländer, Paul Celan, Hilde Domin, Marina Zwetaejawa u.a.) wird – exemplarisch für eine Epoche existenzvernichtender Gewaltherrschaft – das tief beeindruckende Schicksal von Selma Meerbaum-Eisinger (1924–1942) dargestellt. Als Hommage an die junge Dichterin der Bukowina, die in einem deutschen Arbeitslager (in der heutigen Ukraine gelegen) umgebracht wurde, hat Gabriele Seeger eine vielteilige Bildfolge angelegt.


 

Bibliografie

 

Die hier zusammengestellten bibliografischen Angaben verzeichnen eine Auswahl von Publikationen einschlägiger Gemeinschaftsausstellungen u.a., an denen Gabriele Seeger beteiligt war, sowie die Bezugsquellen der erreichbaren Texte. 


 

Presse

 

Eine kleine Auswahl versammelt Ausstellungsrezensionen und Presseberichte zur Arbeit der Künstlerin.